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Der 1.Mai 2016 – Der Tag der Arbeit am Johannes Rau Platz und Falken - Treffen im Tannenhof

 

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,

 

 

ja, es ist schon wieder so weit: Wie jedes Jahr steht der 1. Mai vor der Tür. In diesem Jahr sind wir mit einem Infostand auf dem Fest am Johannes Rau Platz an der Rheinkniebrücke /Apollo. Wir sind mit unserem Infostand vor Ort, Die „No Border Band“ wird auf der Bühne auftreten und wir beteiligen und an einer Ausstellung es VVN.

 

Wir laden euch ein, am 1.Mai nach der Demo unseren Stand zu besuchen, mit uns ins Gespräch zu kommen, oder mit euren Kindern ein Spiel der Spielerei zu spielen.

 

Alle Helfer*innen, Jung- und Altfalken sind ab 17.30 Uhr wieder ganz herzlich zum Grillen ins Falkenheim Tannenhof (Erfurter Weg 47) eingeladen. 

 

Hier bietet sich die Gelegenheit, Ideen und Erinnerungen auszutauschen oder auch einfach nur in gemütlicher Atmosphäre zu quatschen.

Also, heraus zum Tag der Arbeit am 1. Mai!  FREUNDSCHAFT!

 


Stolperstein

Am 1. September 2015 wurde  an der Torfbruchstr. 92 in Gerresheim der Stolperstein zum Gedenken an Walter Jäckel verlegt.

 

Walter Jaeckel 17.2.1904 – 14.4.1944

Torfbruchstraße 92 in Gerresheim

Walter Jaeckel, Arbeiter wurde am 17.2.1904 in Düsseldorf geboren. Er war ab 18.12.1937 an der Torfbruchstraße 92 gemeldet.

Walter Jaeckel wurde 1935 von der Gestapo verhaftet, weil er für die damals illegale KPD Beiträge kassiert haben soll. Er wurde 1936 wegen Vorbereitung zum Hochverrat für vier Jahre Gefängnis verurteilt. 1943 wurde er ins 1. Afrika Schützen Regiment eingezogen, später in das Bewährungsbataillon 999. Seit dem 14.4.1944 auf der Krim vermisst.

 

Der Stolperstein für Walter Jaeckel wurde am 1.9.2015 verlegt. Die Düsseldorfer Falken haben die Patenschaft für den Stolperstein übernommen. Es ist uns ein Anliegen, das Gedenken an junge politisch Verfolgte  der NS Zeit aufrecht zu halten.


Unser Programm im Falkenheim Tannenhof

Hallo Kids,

hier könnt Ihr erfahren, was aktuell im Falkenheim Tannenhof so los ist.

 

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

 


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Fähren statt FRONTEX!

Gestern haben die Außen- und Verteidigungsminister*innen der Europäischen Union eine Militäraktion gegen Schlepper*innen beschlossen.

Wir, die Sozialistische Jugend Deutschlands Die Falken, verurteilen diese Entscheidung als zynisch und verfehlt! Nicht die sogenannten Schlepper*innen sind das Problem, sondern die Ursachen, die Menschen zur Flucht zwingen.

 

Die geplante Militäraktion gegen Schlepper*innen zeigt einmal mehr die menschenfeindliche Asylpolitik der EU auf. Sie schafft durch ihre Politik erst die Notwendigkeit von Menschen auf der Flucht, die Hilfe von Schlepper*innen in Anspruch zu nehmen und bekämpft nun dieses Symptom ihrer eigenen Strategie. Ziel dieser Politik ist es, möglichst wenige Menschen nach Europa reinzulassen. Wer es nicht schafft, muss umkehren oder stirbt unterwegs. Tote werden dabei nicht nur indirekt in Kauf genommen, sondern sollen ganz bewusst der Abschreckung dienen. Nur durch Schlepper*innen haben Menschen auf der Flucht eine kleine Chance, ihr Ziel zu erreichen: Asyl in Europa.

 

Das Recht auf Asyl ist ein universelles Menschenrecht. Es ist das Recht aller Menschen darauf, in gesicherten Verhältnissen das Leben frei von Willkür, Ausbeutung und Not im Rahmen einer politischen Gemeinschaft zu gestalten. Es stellt die Politik vor die Aufgabe, einen ethischen Umgang mit Migration und Flucht zu finden. Notleidende, politisch verfolgte Menschen müssen Zugang in die EU bekommen, ohne sich auf eine lebensgefährliche Reise machen zu müssen.

 

Über Jahrzehnte haben Abkommen zwischen europäischen Ländern und nordafrikanischen Diktatoren dafür gesorgt, dass flüchtende Menschen diskret beispielsweise in Libyen abgefangen, gefoltert und zur Rückkehr gezwungen wurden. Mit dem Fall dieser Diktaturen im Zuge der Arabellion ist diese Stellvertreterpolitik hinfällig. Der militärisch geführte Abwehrkampf gegen schutzsuchende Menschen hat sich nun direkt an die Außengrenzen der EU verlagert. Die massenhaften Fluchtversuche aus Afrika nach Europa werden daher in der europäischen Öffentlichkeit erst seit wenigen Jahren in ihrem Ausmaß wahrgenommen. Tatsächlich verschließen die Staaten des globalen Nordens schon sehr viel länger die Augen vor dieser Fluchtbewegung.

 

Um das Massensterben im Mittelmeer zu beenden, ist ein radikales Umdenken notwendig. Anstatt die Kriminalisierung von Schlepper*innen voranzutreiben oder sich in Betroffenheit zu verlieren, fordern wir die Möglichkeit zur legalen Einreise in die EU.

 

*Wir fordern Fähren statt FRONTEX!*


DÜSSELDORF IST BUNT – GEGEN AUSGRENZUNG UND RASSISMUS!

Mittwoch: Bündnis gegen Pegida


Für den kommenden Mittwoch, 25. Februar 2015 ist eine Demonstration von PEGIDA NRW vor dem Landtag hier in Düsseldorf angemeldet worden. Daneben bleibt es bei den wöchentlichen DÜGIDA-Demos. Die weltoffene Landeshauptstadt Düsseldorf wird mit diesen Veranstaltungen von einem Spektrum von Neo-Nazis bis hin zu den Westablegern der Dresdner PEGIDA als Schauplatz missbraucht.

 

Dagegen wollen wir uns wehren und haben darum für den 25. Februar 2015 ab 17.00 Uhr rund um den Landtag Kundgebungen unter dem Motto „Düsseldorf ist bunt – gegen Ausgrenzung und Rassismus!“ angemeldet. Mit diesem Motto wollen wir deutlich machen, dass es einen breiten Konsens gibt, dass Düsseldorf Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, Ausgrenzung und Intoleranz nicht akzeptieren wird, dass Düsseldorf sich querstellt.

 

Wir sind eine Initiative von Gruppen, Initiativen, Parteien und engagierten Bürger_innen, das sich bemüht, möglichst viele gesellschaftliche Gruppen für gemeinsame Aktionen gegen rechte, islamophobe und rassistische Aktivitäten in Düsseldorf zu erreichen. Wir sind überzeugt, dass diese Gemeinsamkeit ein starkes Signal ist und helfen wird, viele Menschen in NRW zu mobilisieren.

 

In den nächsten Tagen werden wir die konkrete Ausgestaltung unserer Aktionen untereinander abstimmen. Wir planen bunte und kreative Veranstaltungen und möchten möglichst viele Organisationen, Initiativen und Personen für die Unterstützung unserer Kundgebungen gewinnen.

 

Wenn wir alle mit ganzer Kraft dorthin mobilisieren, viele Künstler_innen und Kulturschaffende* für einen Beitrag gewinnen und damit ein attraktives Programm auf die Beine stellen können, dann wird der 25. Februar 2015 ein starkes Signal für Humanität, Respekt und Vielfalt.


Kommt zum Blockadetraining!

Sonntag, den 25. Januar 2015, 15.00 Uhr, Falkenheim Tannenhof Erfurter Weg 47, 40627 Düsseldorf

 

Düsseldorf stellt sich quer – kein Fußbreit dem Rassismus!

Mehr Infos unter: www.duesseldorf-stellt-sich-quer.de

 

Der Düsseldorfer Ableger von Pegida (Dügida) hat vorerst bis Ende April 2015 wöchentliche Aufmärsche in unserer Stadt angekündigt. Dieses Jahr wurde es bereits zwei Mal einer Gruppe bestehend aus diversen extrem rechten und neonazistischen Akteuren sowie rechten Hooligans aus dem Kreis von HoGeSa und "Gemeinsam-Stark Deutschland“ ermöglicht, vom Hauptbahnhof in Richtung Innenstadt zu marschieren.

 

Trotz der deutlich überlegenen Anzahl der GegendemonstrantInnen wurde die Route für Dügida durch die Polizei geschützt und kleinere Menschen-Blockaden auf der Route geräumt.

 

Wir, das Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer – kein Fußbreit dem Rassismus!“, stellt sich den Rassisten entschieden in den Weg! Wir möchten mit Mitteln des zivilen Ungehorsams, z.B. mit Blockaden, dem Spuk von Dügida endgültig ein Ende bereiten!

Deshalb: Kommt alle zum Blockadetraining! Wir üben gemeinsam die besten Strategien für Sitzblockaden, proben Verhalten bei drohenden Räumungen und lernen von erfahrenen TrainerInnen.

 

Bringt festes Schuhwerk, eine Plastik-Wasserflasche und etwas, worauf ihr sitzen wollt, mit. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich und kosten tut's natürlich auch nichts.


Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ ruft auf, sich „DÜGIDA“ in den Weg zu stellen

Über 6000 Menschen protestierten letzten Montag in Düsseldorf gegen den rassistischen Aufmarsch der „DÜGIDA“, an dem viele Neonazis aus NRW teilnahmen. Mehrere tausend Menschen folgten dem Aufruf des Bündnisses „Düsseldorf stellt sich quer“, blieben vor dem Hauptbahnhof stehen und blockierten so den Zugang zum „DÜGIDA“-Auftaktort.

 

Am Montag, 19.1. ruft die extrem rechte Aktivistin Melanie Dittmer erneut zu einem weiteren Neonaziaufmarsch in Düsseldorf auf, starten will sie auf dem Konrad-Adenauer-Platz. Das Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer - Kein Fußbreit dem Rassismus!“ ruft dazu auf, sich ab 17 Uhr rund um den Hauptbahnhofvorplatz zu versammeln und so die Zugangswege zur „DÜGIDA“-Versammmlung zu verstopfen. Angemeldete Kundgebungen gibt es ab 17.00 Uhr an der Mintropstraße und an der Ecke Harkortstraße/Graf-Adolf-Straße. Gemeinsam mit der Kundgebung des Düsseldorfer Appells an der Friedrich- Ebert-Straße und einer Kundgebung vor dem UFA-Kino sind so rund um den Hauptbahnhof Proteste und Versammlungen gegen „DÜGIDA“ möglich.

 

„Leider hat die Polizeistrategie am letzten Montag durch die hermetische Absperrung der Aufmarschroute dazu beigetragen, dass die Neonazis laufen konnten. Es steht jetzt zu befürchten, dass sich ein rechter Aufmarsch ähnlich wie jahrelang in Dortmund in unserer Stadt etabliert“, so Thomas Bose, Pressesprecher des Bündnisses. „Wir rufen alle Düsseldorfer und Düsseldorferinnen dazu auf, sich den Neonazis in den Weg zu stellen. Von uns wird keine Eskalation ausgehen, jede und jeder kann sich daran beteiligen.“

 

Düsseldorf stellt sich quer bei Facebook: https://www.facebook.com/duesseldorfstelltsichquer und

www.duesseldorf-stellt-sich-quer.de.

 

Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ sind:

Antifaschistische Linke Düsseldorf, Attac Düsseldorf, AStA FH Düsseldorf, Brigada Hora Azul, Die Linke KV Düsseldorf, Die Linke.Meerbusch, Die Linke.SDS Düsseldorf, Dissidenti Ultra, DKP Düsseldorf, F95.Antirazzista, fiftyfifty, gruppe_f, Hochschulpolitikreferat der HHU Hypers 2001, i furiosi, Kopfball Düsseldorf, Linksjugend ['solid] Düsseldorf, Linksjugend ['solid] NRW, Interventionistische Linke (See Red!) SDAJ Düsseldorf, SJD – Die Falken, STAY!, VVN / BdA Düsseldorf und viele andere…

Blockadeanleitung

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Düsseldorf stellt sich quer - Kein Fußbreit dem Rassismus!

Update: DÜGIDA hat weitere Montagsdemos angekündigt. Wir bleiben dran.

 

Für den 12. Januar 2015 ist die zweite Kundgebung der „DÜGIDA – Düsseldorf gegen die Islamisierung des Abendlandes“ am Platz des Landtages mit anschließendem „Spaziergang“ angekündigt worden. Bei DÜGIDA handelt es sich um den Düsseldorfer Ableger der rassistischen PEGIDA-Bewegung, die derzeit vor allem in Dresden mit ihren Demonstrationen von sich reden macht.


Wir werden nicht dulden, dass Rassist*innen hier in Düsseldorf flüchtlings- und muslimfeindliche Hetze verbreiten. Wir rufen dazu auf, sich den DÜGIDA entgegen zu stellen und ihr Treiben mit Mitteln des zivilen Ungehorsams zu verhindern.

Wir rufen all jene, die ein Zeichen gegen Rassismus setzen wollen, dazu auf, am 12. Januar um 17.30 Uhr zu den verschiedenen Kundgebungen gegen DÜGIDA zu kommen: am Parkplatz des WDR (Stromstraße 24), an der Ecke Neusser Straße/ Fürstenwall oder am Johannes-Rau-Platz.
In Köln ist es am vergangenen Montag mit vielfältigen Protestaktionen gelungen so viele Menschen auf die Straße zu bringen, dass der KÖGIDA-Demonstration der Weg versperrt war und einige der Teilnehmer*innen erst gar nicht zum Auftaktkundgebungsplatz kamen.
Aufgrund der vielen Gegendemonstrant_innen, die sich die Straßen Kölns angeeignet hatten, musste die Kölner Polizei die KÖGIDA-Veranstaltung schließlich absagen. Lasst uns diesen Beispielen folgen! Verhindern wir gemeinsam die rassistische Hetze von DÜGIDA, die jetzt jede Woche kommen wollen, am 12. Januar und in Zukunft!


No border, no nation – refugees welcome!

www.duesseldorf-stellt-sich-quer.de

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Aufruf 12. Januar
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Kundgebung gegen Rechtspopulismus, Neonazismus und rassistische Hetze

Am 8. Dezember ist eine Kundgebung der „DÜGIDA - Düsseldorf gegen die Islamisierung des Abendlandes“ am Platz des Landtages mit anschließendem „Spaziergang“ angekündigt worden. Bereits 1000 Personen haben in sozialen Netzwerken ihre Teilnahme bekannt gegeben und auch die Polizei rechnet laut Aussagen der Veranstalter_innen mit dieser Teilnehmerzahl.

Dies gilt es zu verhindern! Die Geschichte darf sich nicht wiederholen! Lasst uns ihnen am Montag lautstark entgegentreten und ihnen zeigen, dass für rassistische Hetze kein Platz ist, weder hier noch sonstwo! Bei uns sind Geflüchtete und Migrant_innen willkommen!

Wir rufen alle Menschen, die etwas gegen rassistische Hetze haben, dazu auf, sich am 8. Dezember um 17.30 Uhr zum Protest gegen die DÜGIDA-Aktion am Johannes-Rau-Platz an der Rheinkniebrücke zu versammeln! So etwas wie in Dresden wird es in Düsseldorf nicht geben, wenn die da sind, sind wir es auch!

No border, no nation – refugees welcome!

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Aufruf zur Kundgebung am 8. Dezember
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Solidaritätserklärung des Bundesausschusses der SJD Die Falken

Der Bundesausschuss der Sozialistischen Jugend Deutschlands hat am 20.10.2014 folgende Solidaritätserklärung mit den Mensche in Kobane beschlossen:

http://www.wir-falken.de/aktuelles/meldungen/7980694.html




Spurensuche in Gerresheim

Spurensuche im Stadtteil mit der Fotokamera

Ein Foto-Projekt für Kinder von 10 – 14 Jahren zum Arbeiterwiderstand in Gerresheim

Ein Projekt im Rahmen des Kulturrucksacks in Düsseldorf

 

Spurensuche in Düsseldorf Gerresheim

 

In den Herbstferien 6.-10. Oktober 2014

 


Enough is enough! – Gegen die Kriminalisierung des antifaschistischen Widerstands in Dortmund!

Enough is enough! – Gegen die Kriminalisierung des antifaschistischen Widerstands in Dortmund!

 

Eine Stellungnahme der SJD - Die Falken

 

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Pressemitteilung SJD Die Falken
PM_2014_16_Kriminalisierung_antifaschist
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Graffiti Kunstprojekt im Falkenheim Tannenhof

Am Wochenende 29./30. März 2014  fand das Kunstprojekt der Falkengruppen im Falkenheim Tannenhof statt. Gemeinsam mit dem Künstler Christian Dünow verpassten 14 coole Falken der Gartenmauer ein richtig abgefahrenes Graffiti. Sieht absolut super aus und hat auch Riesenspaß gemacht. Teil 2 der Kunstaktion folgt am 20./21.September und dann werden die Garage und das Müllhäuschen verschönert.

 

Bildergallerie: Graffiti- Kunstaktion